Lachgasbehandlung

Beim Zahnarztbesuch entspannt durchatmen

Lachgas, kurz N20, kommt in der Zahnmedizin schon seit über 160 Jahren zum Einsatz. Damit gehört das es zu den sichersten und meist erforschten Arzneimitteln.

Bei einem Lachgassedativum handelt es sich um eine ungefährliche, schonende und individuell kontrollierbare Beruhigung bei vollem Bewusstsein. Das Schmerzempfinden wird reduziert und der Patient gelangt in einen Zustand der Tiefenentspannung. Durch das entstehende Wärmegefühl, ein verkürztes Zeitempfinden und das Gefühl der Leichtigkeit oder auch der Schwere, ist Lachgas vor allem für Angstpatienten, Patienten, die unter einem überdurchschnittlichen Würgereiz leiden und Kinder geeignet. Gerade in der Kinderzahnheilkunde (hier Link zu: Kinderbehandlungen) wird diese Beruhigungsmethode von der DGKIZ empfohlen, da sie im Vergleich zu einer Vollnarkose weitaus ungefährlicher für Kinder ist. Viele Patienten verlieren die Angst vor Spritzen und Bohrern und verlassen das Behandlungszimmer mit einer positiven Erfahrung.

Weitere Vorteile sind die kurze Vor- und Nachbereitungsphase, der geringe apparative Einsatz, geringere Kosten im Vergleich zu einer Vollnarkose und eine starke Reduktion von Würgereizen und Schluckreflexen.

Behandlungsablauf:

Lachgas ist ein unsichtbares und geruchloses Gas, das leicht süßlich schmeckt. Es wird sehr schnell vom Körper aufgenommen, aber nicht verstoffwechselt, weswegen der Patient bereits nach nur 15 Minuten wieder verkehrstüchtig ist.

Während der Behandlung wird ein Lachgas-Sauerstoff-Gemisch über eine spezielle Nasenmaske, die der Patient während der gesamten Behandlung trägt, eingeatmet. Dabei wird zuerst reiner Sauerstoff zugeführt und langsam die Lachgaskonzentration gesteigert, bis der Patient ein entspanntes Gefühl bekommt. Dadurch ist er in der Lage, die Menge selbst zu bestimmen. Durch die maximale Abgabe von 70% Lachgas und 30% Sauerstoff ist eine ausreichende Sauerstoffversorgung somit zu jeder Zeit gewährleistet.

Von der Lunge aufgenommen, gelangt das Gasgemisch innerhalb weniger Minuten über das Blut ins zentrale Nervensystem. In Form eines leichten Kribbelns in Händen und Füßen entfaltet das Lachgas seine entspannende und angstbefreiende Wirkung. Häufig bemerken die Patienten noch nicht einmal die Betäubungsspritze.

Nebenwirkungen:

Eine Behandlung mit Lachgas weist bei richtiger Anwendung keinerlei Risiken oder Nebenwirkungen auf. Lediglich im Falle einer Überdosierung kann es selten zu Übelkeit kommen. In diesen Fällen schafft die Gabe von reinem Sauerstoff sofortige Abhilfe.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

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